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Gesetzliche Einlagensicherung in den Niederlanden

Die Niederlande waren eines der ersten Länder in der Europäischen Union, das angesichts der Finanzkrise die Einlagensicherungsgrenze auf 100.000 Euro angehoben hat. Der Beschluss dazu fiel im Oktober 2008. Der höhere Betrag sollte vorerst für ein Jahr gelten, wurde mit Blick auf die EU-Richtlinie zur Einlagensicherung aber beibehalten.

DNB: De Nederlandsche Bank

Verantwortlich für die Einlagensicherung in den Niederlanden zeichnet die Zentralbank, „De Nederlandsche Bank“, kurz DNB. Welche Unternehmen Mitglied im Sicherungsfonds sind und werden, entscheidet sich anhand der Kategorie. Unterschieden wird dabei nach folgenden Kategorien:

  • 2:12: als Bank oder E-Geld-Institut zugelassene Firmen
  • 2:13: Banken, die auch Wertpapiergeschäfte tätigen
  • 3:111: Banken im Verbund mit einem Zentralen Kreditinstitut

Agiert ein Unternehmen ausschließlich als E-Geld-Institut, ist es nicht im Sicherungsfonds organisiert. Dafür können sich auch Banken aus anderen europäischen Nationen dem Fonds anschließen, um ihren Kunden eine ergänzende Deckung zu bieten. Berücksichtigt werden Spar-, Sicht- und Termineinlagen. Anleihen und Inhaberschuldverschreibungen bleiben außen vor.

Das Vorgehen im Sicherungsfall

Wird der Sicherungsfall festgestellt, informiert De Nederlandsche Bank die betroffenen Kunden. Anleger und Sparer – der Schutz gilt für Privatpersonen und kleine Unternehmen – müssen daraufhin ihre Ansprüche geltend machen. Wie es um die weitere Abwicklung bestellt ist, kann bei einer Bankenpleite jederzeit auf der Seite der Zentralbank nachgelesen werden.

Kontakt:

De Nederlandsche Bank
Westeinde 1, Postbus 98
1017 ZN Amsterdam
Netherlands

Tel: +31 20 524 9111
Fax: +31 20 524 2500

E-Mail: info@dnb.nl
Internet: http://www.dnb.nl

Einlagensicherung aktueller Tages- und Festgeldkonten

Wie hoch die Einlagensicherung aktueller Tages- oder Festgeldkonten ist, zeigen unsere Vergleiche:

Festgeldzinsen berechnen

Tagesgeldzinsen berechnen