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Gesetzliche Einlagensicherung in Estland

Die Einlagensicherung in Estland orientiert sich strikt an den Vorgaben der Europäischen Union. Erste Maßnahmen, um die Einlagen von Sparern zu schützen, unternahm Estland 1998. Seinerzeit wurde ein Garantiefonds geschaffen, der sich wiederum in vier sektorale Fonds gliedert: die klassische Einlagensicherung bei Kreditinstituten, der Schutz von Investoren bei Wertpapiergeschäften sowie die Sicherung von Pensionsfonds und Lebensversicherung. Alle Unternehmen, die in den Fonds organisiert sind, müssen einmalig und vierteljährlich Beiträge zahlen und finanzieren somit die Einlagensicherung.

Garantie- und Sektoralfonds

Der Garantiefonds kümmert sich nicht nur die Gesetzliche Einlagensicherung in Estland, sondern auch um die Stabilität und die Zuverlässigkeit des Finanzsektors. Sollte es dennoch zu einem Sicherungsfall kommen, informiert der jeweils zuständige Sektoralfonds die Sparer über die Zahlungsunfähigkeit der Bank. Dazu werden in mindestens zwei überregionalen Zeitungen alle relevanten Daten veröffentlicht. Neben dem Namen der Bank sind das vor allem Hinweise, wie weiter vorzugehen ist. Kunden müssen ihre Ansprüche dann entsprechend der Vorgaben geltend machen, ehe eine Erstattung der Spareinlagen erfolgt.

Die gesetzliche Sicherungsgrenze

Die Sicherungsgrenze beträgt seit dem 1. Januar 2011 entsprechend der EU-Norm 100.000 Euro zu 100 Prozent je Kunde und Bank bei Sicht-, Termin- und Spareinlagen. Bei Wertpapieren gilt ein Schutz von 20.000 Euro zu 100 Prozent und bei Pensionsfonds bis 10.000 Euro plus 90 Prozent des darüber liegenden Guthabens.

Kontakt:

Estonian Deposit Guarantee Fund
Roosikrantsi 2
10119 Tallinn
Estonia

Tel: +372 611 0730
Fax: +372 611 0732

E-Mail: tf@tf.ee
Internet: http://www.tf.ee

Einlagensicherung aktueller Tages- und Festgeldkonten

Wie hoch die Einlagensicherung aktueller Tages- oder Festgeldkonten ist, zeigen unsere Vergleiche:

Festgeldzinsen berechnen

Tagesgeldzinsen berechnen