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Konto für Zinsgutschrift

Auf welches Konto werden die Festgeldzinsen gutgeschrieben?

In puncto Zinsgutschrift stellen die meisten Banken ihren Kunden nur eine Einbahnstraße zur Verfügung. Sie führt schnurstracks und ohne jeden Umweg auf das Referenzkonto. In seltenen Fällen öffnen die Unternehmen noch einen zweiten, sehr kurzen Weg und schreiben die Zinsen direkt der Festgeldanlage gut. Dadurch steigt der Anlagebetrag und erhöht sich dank des Zinseszinseffektes auch der Gewinn.

Gutschrift auf dem Festgeldkonto

Der zweite Weg, die Gutschrift der Zinsen auf dem Festgeldkonto, ist mit Blick auf die Rendite sicherlich interessanter. Werden für 10.000 Euro nach Ablauf des ersten Jahres 4,00 Prozent Zinsen und damit 400 Euro gutgeschrieben, stehen im Folgejahr 10.400 Euro zu Buche. Sie bringen nach zwei Jahren bereits 416 Euro Zinsen. Das sind 16 Euro mehr. Allerdings erlauben nur wenige Banken ihren Kunden (unter anderem die Bank of Scotland), zwischen der Auszahlung auf das Referenzkonto und der Buchung auf dem Festgeldkonto zu entscheiden.

Gutschrift auf dem Referenzkonto

Die überwiegende Mehrheit der Festgeldanbieter zahlt die Zinsen Jahr für Jahr bzw. zum Ende der Laufzeit auf das Referenzkonto aus. Das ist entweder ein Girokonto oder aber ein Tagesgeldkonto, das eigens für die Festgeldanlage eröffnet wurde oder bereits vorhanden war. Was mit dem Geld passieren soll, ist dann ganz dem Sparer überlassen. Bleibt das Geld auf dem Tagesgeldkonto, wird es regulär verzinst und wirft einen zusätzlichen Zinsgewinn ab. Handelt es sich eine monatliche Zinsgutschrift, die bei der Festgeldanlage noch eine Ausnahme darstellt, kann der Ertrag durchaus auch als Rentenzahlung betrachtet werden.

Das Referenzkonto als Sicherheitsmerkmal

Hinter der strikten Vorgabe, dass die Zinsen ausschließlich auf das Referenzkonto überwiesen werden, steht in erster Linie der Sicherheitsgedanke. Da Festgeld- und Auszahlungs- bzw. Referenzkonto auf den gleichen Namen lauten müssen, ist es Dritten nicht möglich, die Zinsen auf das eigene Konto umzuleiten. Verstärkt wird dieser Aspekt dadurch, dass Verrechnungskonto und Festgeldanlage oftmals von der gleichen Bank geführt werden. Muss für das Festgeld ein Tagesgeldkonto eröffnet werden bzw. richtet die Bank automatisch ein Tagesgeldkonto als Referenzkonto ein, sind beide Produkte für die Dauer der Laufzeit untrennbar miteinander verbunden. Der Vorteil für die Bank: Das Geld bleibt im eigenen Haus. Der Vorteil für den Kunden: Die Zinsen werden auf dem Festgeldkonto weiter verzinst oder stehen zur freien Verfügung.

Festgeld-Zinsen berechnen

Wenn Sie wissen wollen, wie hoch die Festgeldzinsen aktueller Festgeldangebote für beliebige Laufzeiten und Anlagesummen sind, können Sie das mit unserem Festgeldrechner berechnen und vergleichen:

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