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Welche Laufzeiten gibt es beim Festgeld?

Das Schöne am Festgeld: Sparer können nahezu frei entscheiden, für welchen Zeitraum sie ihr Kapital anlegen. Das erlaubt, weitgehend flexibel anhand der eigenen Finanzkraft sowie mit Blick auf das aktuelle Zinsniveau sowie die Zinsprognosen für die Zukunft zu planen. Die gängigen Laufzeiten bewegen sich dabei allesamt zwischen einem Monat und zehn Jahren.

Das ist die gängige Spanne. Allerdings haben nicht alle Banken auch alle Laufzeiten im Programm. Einige Unternehmen arbeiten nur mit kurzfristigen Festgeldanlagen bis zu einem Jahr. Andere bieten nur die beliebtesten Anlagezeiträume an oder passen die Auswahl regelmäßig an. Deshalb lohnt sich ein Blick auf unseren Festgeldvergleich, insbesondere wenn bereits feststeht, ob das Geld kurz-, mittel- oder langfristig eingefroren und verzinst werden soll.

Freie Auswahl von kurz- bis langfristig

Dass im Rahmen der Festgeldanlage viele unterschiedlich ausgeprägte Laufzeiten erhältlich sind, kommt dem Wunsch der Sparer nach Flexibilität entgegen. Sie haben die freie Auswahl. Letztlich konzentrieren sich die meisten Anleger aber auf bestimmte Laufzeiten, was sich auch im Angebot vieler Banken widerspiegelt. Kurze Anlagezeiträume von weniger als einem Jahr gehören zwar fast schon zum Standard, sind im Vergleich zum Tagesgeld aber meist uninteressant. Das liegt schlichtweg daran, dass die Verzinsung bei extrem kurzfristigem Festgeld niedriger ist als bei einem Tagesgeldkonto.

Als gefragt herauskristallisiert haben sich vielmehr mittelfristige Laufzeiten bis zu fünf Jahren. Sie bieten eine solide Rendite und sind noch überschaubar. Mit zunehmender Laufzeit steigt zwar der Zins, dafür müssen bei mehr als fünf Jahren Abstriche bei der Planbarkeit gemacht werden.

Vorgegebene Laufzeiten

Üblich ist, dass Banken die Laufzeiten fest vorgeben. Diese Zeitfenster lassen sich nicht ändern. Das heißt, wenn nur zwölf und 24 Monate angeboten werden, kann die Festgeldanlage nicht über 15 oder 18 Monate vereinbart werden. Das klassische Festgeldportfolio sieht folgendermaßen aus:

  • ein Monat
  • drei Monate
  • sechs Monate
  • zwölf Monate (ein Jahr)
  • 24 Monate (zwei Jahre)
  • 36 Monate (drei Jahre)
  • 48 Monate (vier Jahre)
  • 60 Monate (fünf Jahre)
  • 72 Monate (sechs Jahre)
  • 84 Monate (sieben Jahre)
  • 96 Monate (acht Jahre)
  • 108 Monate (neun Jahre)
  • 120 Monate (zehn Jahre)

Wie bereits erwähnt, bietet jedes Unternehmen eine eigene Auswahl, die über unseren Festgeldvergleich ermittelt werden kann.

Tagesgenaue Laufzeiten

Dabei bilden Banken, die ihren Kunden tagesgenaue Laufzeiten erlauben, die absolute Ausnahme. Möglich ist es. In dem Fall kann das Geld zum Beispiel exakt 200 Tage investiert werden, aber auch für 95, 105 oder 395 Tage. Die Verzinsung bei diesen Laufzeitenvarianten ist in der Regel etwas schlechter als bei fest vorgegebenen Anlagezeiträumen. Zudem ist die zeitliche Spanne nicht ganz so weit gefasst. Geld langfristig tagesgenau anzulegen, also mehr als drei oder vier Jahre, ist nur ganz selten möglich – macht im Grunde genommen auch wenig Sinn. Interessant ist die tagesgenaue Anlage, wenn das Kapital zu einem bestimmten Termin zur Verfügung stehen soll, etwa zum 18. Geburtstag des Enkels oder zur goldenen Hochzeit.

Festgeld-Vergleich verschafft Überblick

Einen Überblick über die Zinssätze, Laufzeiten, Mindest- und Maximaleinlagen sowie die Einlagensicherung aktueller Festgeldkonten können Sie sich mit unserem Festgeld-Vergleich verschaffen. Einfach Laufzeit und Anlagesumme eingeben, berechnen und vergleichen:

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