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Was passiert am Ende der Laufzeit?

Zum Laufzeitende gabelt sich der Weg und sind zwei Szenarien möglich, abhängig von den Festgeldbedingungen der Bank: Die Anlage endet automatisch. Das Geld wird in dem Fall samt Zinsen überwiesen und ein Schlussstrich gezogen. Oder der Kunde steht vor zwei Türen und hat die freie Wahl, ob er den Vertrag kündigt oder das Kapital erneut zu den aktuellen Konditionen anlegt.

Automatisches Vertragsende

Die Variante, bei der sich Sparer und Anleger um rein gar nichts kümmern müssen, ist das automatische Vertragsende. Sobald der vereinbarte Anlagezeitraum vorbei ist, endet die Festgeldanlage ohne weiteres Zutun des Kunden. Es ist also nicht nötig, zu kündigen oder sich anderweitig an die Bank zu wenden. Das Unternehmen zahlt den Betrag inklusive Zinsgewinn aus und löst das Konto auf. Was anschließend mit dem Kapital passiert, kann der Kunde frei entscheiden. Soll der Betrag wieder als Festgeld angelegt werden, muss ein neuer Kontoantrag gestellt werden.

Kündigung oder Prolongation

Die meisten Banken verlangen von ihren Kunden allerdings etwas mehr Mitarbeit. Sie setzen beim Festgeldkonto eine Kündigungsfrist. Bis zu diesem Termin muss der Sparer eine Entscheidung fällen: kündigen oder weiterlaufen lassen. Meldet sich der Anleger nicht bei der Bank, erfolgt die Prolongation und verlängert sich der Vertrag automatisch um den gleichen Anlagezeitraum, wie ursprünglich vereinbart. Was sich ändert, ist der Zinssatz. Es gelten dann nicht mehr die Konditionen wie vor zwei oder drei Jahren, sondern die Bedingungen am Tag der Wiederanlage. Erfolgt die Kündigung fristgerecht, endet der Vertrag und kann wieder über das Kapital verfügt werden.

Auf die Informationen der Bank achten

Da die Unternehmen verständlicherweise daran interessiert sind, dass der Kunde sein Kapital erneut anlegt, informieren sie in der Regel rechtzeitig über das Laufzeitende und unterbreiten ein neues Angebot. Sie verschicken zwei bis drei Wochen vorher einen Brief mit allen Fakten und Hinweisen. Entscheidet sich der Sparer für die Kündigung, muss sie in der Regel schriftlich erfolgen. Bei einer Wiederanlage reicht bei den meisten Anbietern ein entsprechender Auftrag im Online-Banking, der per Transaktionsnummer bestätigt wird.

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