M

Wie läuft die Kündigung eines Festgeldkontos ab?

Wenn ein Festgeldkonto gekündigt werden muss, sind zwei Aspekte zu beachten: die Kündigungsfrist und die Form. Die Frist ergibt sich aus den Vertragsbedingungen und kann notfalls jederzeit bei der Bank erfragt werden, um den Termin nicht zu verpassen. Die Kündigung selbst ist dann in schriftlicher Form einzureichen, wobei neben dem klassischen Brief auch ein Fax akzeptiert wird. Eher selten ist die Kündigung auch online möglich.

Schriftlich kündigen

Für das Kündigungsschreiben reichen wenige Zeilen. Wichtig ist nur, dass die Bank die Bitte um die Kündigung zuordnen kann. Dafür werden die Kunden- und/oder die Kontonummer benötigt. Idealerweise stehen diese Informationen direkt im Betreff oder werden separat aufgeführt. Hier eine Variante, wie die Kündigung des Festgeldkontos aussehen könnte:

Kunden-Nr.: 1234567890
Konto-Nr. 9876543210

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich das oben genannte Festgeldkonto zum Ende der Laufzeit. Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung.

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann

Der Hinweis auf die Kündigungsbestätigung ist speziell für Kunden, die auf Nummer sicher gehen wollen. Adressiert wird der Brief an die Bank. Die Anschrift geht aus dem Vertrag hervor, kann problemlos auf der Internetseite des Unternehmens ermittelt werden und steht auch bei den einzelnen Produktprofilen auf unserer Seite.

Verschickte wird der Brief ganz normal per Post. Sparer, die einen Beleg darüber wünschen, dass und wann sie die Kündigung abgeschickt haben, können auch die etwas teurere Variante des Einschreibens oder des Einschreibens mit Rückschein wählen. Alternativ kann die Kündigung auch an die Bank gefaxt werden. In dem Fall sollte das Sendeprotokoll aufgehoben werden.

Der letzte Kontoauszug

Liegt die Kündigung bei der Bank vor, wird sie ins System eingepflegt und damit die automatische Prolongation verhindert. Einige Unternehmen bestätigen schriftlich, dass die Kündigung eingegangen ist und bearbeitet wurde. Teils steht auch im Online-Banking der Hinweis, dass das Festgeldkonto zu Termin x ausläuft.

Ist dieser Termin erreicht, erstellen die Banken einen letzten Kontoauszug, quasi die Abrechnung. Aus ihr geht hervor, wie lange das Geld angelegt und wie hoch der Zinsgewinn war. Dieses Schreiben wird entweder in die Postbox eingestellt, dem Postfach im Online-Banking-Portal, oder wird per Post zugestellt. Bisweilen kann es allerdings ein paar Tage dauern, bis dieser Kontoauszug vorliegt.

Die Auszahlung

Manchmal ist das Geld sogar schneller als der Beleg. Denn mit dem Ende der Laufzeit löst die Bank das Konto auf und zahlt den Anlagebetrag samt Zinsen aus. Übertragen wird das Geld auf das im Vertrag genannte Referenzkonto, also das laufende Girokonto oder ein Tagesgeldkonto, das speziell für die Festgeldanlage eingerichtet wurde. Handelt es sich beim Verrechnungskonto um ein Tagesgeldkonto, muss der Wunschbetrag dann nur noch auf das laufende Konto umgebucht werden, sofern es nicht als Tagesgeld ruhen soll.

Festgeld-Vergleich verschafft Überblick

Einen Überblick über die Zinssätze, Laufzeiten, Mindest- und Maximaleinlagen sowie die Einlagensicherung aktueller Festgeldkonten können Sie sich mit unserem Festgeld-Vergleich verschaffen. Einfach Laufzeit und Anlagesumme eingeben, berechnen und vergleichen:

Festgeldzinsen berechnen