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Voraussetzungen für die Eröffnung eines Festgeldkontos

Welche Voraussetzungen muss ich für die Kontoeröffnung erfüllen?

Auch Festgeld kommt nicht ohne gewisse Spielregeln aus. Die Voraussetzungen für die Kontoeröffnung sind allerdings relativ einfach zu erfüllen. Unterschieden werden muss dabei zwischen persönlichen, technischen und finanziellen Bedingungen, die an die Festgeldanlage geknüpft sind.

Persönliche Voraussetzungen für die Festgeldanlage

Damit ein Festgeldkonto eröffnet werden darf, muss der Antragsteller

  • volljährig sein
  • und einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben.

Dass nur Kunden akzeptiert werden, die mindestens 18 Jahre alt sind, hängt schlichtweg damit zusammen, dass Sparer für finanzielle Transaktionen wie die Geldanlage auf einem Festgeldkonto geschäftsfähig sein müssen. Gleichwohl: Eltern können für ihr minderjähriges Kind eine Festgeldanlage vereinbaren, um die Ersparnisse des Nachwuchses gut verzinst zu investieren. Entscheidend ist, wer den Antrag unterschreibt.

Der ständige Wohnsitz in der Bundesrepublik, maßgeblich ist der Personalausweis, und dass der Kunde mindestens 180 Tage pro Jahr in Deutschland lebt, wird in erster Linie aus steuerrechtlichen (Abführung der Abgeltungssteuer) und organisatorischen Gründen verlangt. Zudem ist das zwingend vorgeschriebene das Postident-Verfahren nur in der Bundesrepublik möglich.

Technische Voraussetzungen für ein Festgeldkonto

Da ein Festgeldkonto bei der überwiegenden Mehrheit der Banken ausschließlich online geführt wird und teils auch der Antrag nur am Bildschirm ausgefüllt werden kann, sind die wichtigsten technischen Voraussetzungen ein PC bzw. Notebook und ein Internetanschluss. Damit der Kontoeröffnungsantrag und später die Kontoauszüge ausgedruckt werden können, bedarf es zudem eines Druckers und eines Programms, mit dem pdf-Dateien geöffnet werden können. Kostenlos und auf den meisten Rechnern bereits installiert ist der Acrobat Reader von Adobe.

Für die Kommunikation mit der Bank, zum Beispiel bei Informationen zum Kontostand oder Anfragen, wird darüber hinaus eine gültige und aktive E-Mail-Adresse vorausgesetzt. Sollte es sich um eine Direktbank handeln, die nur mit dem mobile-Tan-Verfahren arbeitet, bei dem die Transaktionsnummern ausschließlich per Kurznachricht (SMS) verschickt werden, muss auch ein Handy samt SIM-Karte vorhanden sein. Zusammengefasst:

  • PC oder Notebook
  • Internetanschluss
  • Drucker
  • PDF-Programm
  • E-Mail-Adresse
  • Handy/SIM-Karte  – sofern mit mobile-TAN gearbeitet wird

Finanzielle Voraussetzungen

Wer sein Kapital als Festgeld anlegt, schichtet es in der Regel um, von einem Tagesgeld- oder einem Girokonto. Häufig wird der Anlagebetrag kurzerhand vom laufenden Konto abgebucht. Deshalb ist ein eigenes Girokonto unabdingbar. Bei welcher Bank das Konto geführt wird, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, dass es sich um ein Konto bei einer deutschen Bank handelt. Internationale Transaktionen wären zu teuer und zu aufwendig.

Zum Teil muss vorher auch ein Tagesgeldkonto eingerichtet werden, das dann als Referenzkonto für die Festgeldanlage dient. Auskunft darüber geben die genauen Vertragsbedingungen der Banken. Das Tagesgeldkonto sollte allerdings kein Problem darstellen, zumal keinerlei Kosten oder zusätzlicher Aufwand entstehen.

Bleibt noch eine letzte Voraussetzung: der Mindestanlagebetrag. Bis auf wenige Ausnahmen muss ein Mindestbetrag investiert werden, angefangen bei 500 bis hin zu 10.000 Euro. Details dazu liefert unser Festgeldvergleich:

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