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Kontoeröffnung als Bestandskunde

Muss ich mich als Bestandskunde bei Kontoeröffnung ausweisen?

Bestandskunden, die bereits Dienstleistungen einer Bank in Anspruch nehmen und das Postident-Verfahren durchlaufen haben, müssen sich (im Normalfall) kein zweites Mal ausweisen, wenn sie ein weiteres Konto beim gleichen Kreditinstitut eröffnen. Da die Kundendaten bereits im System des jeweiligen Unternehmens hinterlegt sind, können fortan nahezu alle Produkte direkt online beantragt werden, ohne den Umweg über eine Postfiliale und das PostIdent-Verfahren. Dazu reichen die persönliche Identifikationsnummer (PIN) und eine Transaktionsnummer (TAN).

Bei Bestandskunden entfällt der Datenabgleich

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Legitimations- und Identitätsprüfung, die Direktbanken und andere Internetdienstleister von der Post durchführen lassen, lediglich bei Neukunden. Sie sind dazu verpflichtet, sich gegenüber der Bank ausweisen. Zum einen, um sicherzustellen, dass der Antragsteller und die im Antrag genannte Person identisch sind. Schließlich wäre es sonst ein Leichtes, auf den Namen eines Wildfremden ein Giro- oder ein Festgeldkonto zu eröffnen. Zum anderen dient das PostIdent-Verfahren dem Datenabgleich, damit sich in den Kundendateien keine Fehler einschleichen.

Dieses Prozedere haben Bestandskunden bereits hinter sich. Egal, ob sie ein Tagesgeldkonto oder ein anderes Produkt der Bank nutzen: Am Anfang der Geschäftsziehung stand immer das PostIdent-Verfahren. Ist dieser Vorgang erst einmal abgeschlossen, haben Banken alle Informationen, die sie für die Zusammenarbeit mit dem Kunden benötigen. Ein erneuter Datenabgleich, wenn kurz darauf zusätzlich zum laufenden Konto eine Festgeldanlage vereinbart und später ein Depot eröffnet wird, erübrigt sich damit.

Kontoeröffnung bei Bestandskunden

Bestandskunden müssen sich lediglich mit ihren Zugangsdaten in das Online-Portal der Bank einloggen. Dort können sie bei den meisten Unternehmen problemlos und binnen weniger Minuten die Anträge für ein Girokonto, Tagesgeld, Festgeld oder ein Depot ausfüllen und mit einer Transaktionsnummer bestätigen. Die Unterlagen und gegebenenfalls Bankkarten kommen dann wie gewohnt per Post. Die Kontoeröffnung geht somit etwas zügiger über die Bühne.

Erneute Identitätsprüfung

Allerdings, hier kommt es auf die Geschäftsbedingungen der Bank an, kann im Laufe der Jahre eine erneute Identitätsprüfung nötig sein. Wer schon seit Jahren Kunde ist und sich dann entscheidet, ein neues Festgeldkonto einzurichten, kann gegebenenfalls aufgefordert werden, sich ein zweites Mal auszuweisen. Das gilt im Übrigen auch für Filialbanken. Nach einer gewissen Zeit wird erneut nach dem Personalausweis gefragt, zum Beispiel beim Abschluss eines Bausparvertrages, damit die Daten tatsächlich auf dem neuesten Stand sind.

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