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Einzahlung aufs Festgeldkonto

Wie zahle ich Geld aufs Festgeldkonto ein?

Bei der Festgeldanlage führen viele Wege ans Ziel. Dabei gilt: Welche Richtung eingeschlagen, bzw. wie der Anlagebetrag auf das Festgeldkonto eingezahlt werden muss, und ob der Kunde den Wunschbetrag selbst überweist oder ob die Bank sich darum kümmert, dass der Betrag eingezogen und/oder umgebucht wird, richtet sich ausschließlich nach den Geschäftsbedingungen der Anbieter. Die Unternehmen arbeiten diesbezüglich mit ganz unterschiedlichen Verfahren, teils mit Umwegen über ein Tagesgeldkonto oder ein Konto bei einer Korrespondenzbank.

Einzahlungsvarianten

Folgende Einzahlungsvarianten sind am Markt vertreten:

  1. Girokonto » Lastschrift » Festgeldkonto: Für den Sparer ist diese Option vermutlich der einfachste Weg. Mit dem Antrag auf Eröffnung eines Festgeldkontos wird gleichzeitig die Erlaubnis erteilt, den Anlagebetrag per Lastschrift vom laufenden Konto abzubuchen. Das Girokonto übernimmt in dem Fall die Aufgabe des Referenzkontos, auf das später auch die Auszahlung vorgenommen wird.
  2. Girokonto » Umbuchung » Festgeldkonto: Auch diese Variante erweist sich als sehr unkompliziert. Sie setzt allerdings voraus, dass bei der Bank, bei der das Festgeldkonto eröffnet wird, bereits ein Girokonto vorhanden ist. Der Anlagebetrag wird dann kurzerhand vom laufenden Konto auf das Festgeldkonto umgebucht und nach Ende der Laufzeit zurückgebucht.
  3. Girokonto » Überweisung auf Konto der Korrespondenzbank » Festgeldkonto: Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit nur eine Bank – die BIGBANK –, die den Umweg über das Konto bei einer Korrespondenzbank geht. Nachdem der Antrag für das Festgeldkonto online gestellt wurde, muss der Kunde den vereinbarten Betrag innerhalb von zehn Tagen auf das Korrespondenz-Konto überweisen. Die dafür nötigen Informationen – Kontonummer, Bankleitzahl und Verwendungszwecke – werden vorgeben und müssen eingehalten werden, damit das Geld auch dort landet, wo es hin soll.
  4. Girokonto » Überweisung auf ein Tagesgeldkonto » Umbuchung » Festgeldkonto: Wird für die Eröffnung eines Festgeldkontos ein Tagesgeldkonto als Referenz verlangt, gibt es drei Möglichkeiten. Die erste Option ist, den Anlagebetrag vorab auf das Tagesgeldkonto zu überweisen. Von dort aus bucht die Bank den Betrag nur noch um und zahlt ihn später auch wieder auf das Tagesgeldkonto aus.
  5. Girokonto » Lastschrift » Tagesgeldkonto » Umbuchung » Festgeldkonto: Die zweite Variante im Zusammenhang mit einem Tagesgeldkonto als Referenzkonto ist die Lastschrift. Mit Eröffnung des Festgeldkontos wird automatisch ein Tagesgeldkonto eingerichtet. Für dieses Tagesgeldkonto erteilt der Kunde der Bank im Antrag für das Festgeld einen Lastschriftauftrag. Das Geld wird vom laufenden Konto eingezogen und auf dem Tagesgeldkonto, das als Referenzkonto dient, gutgeschrieben. Anschließend bucht die Bank den Betrag um und legt den Betrag als Festgeld an.
  6. Tagesgeldkonto » Umbuchung » Festgeldkonto: Wenn bei der Festgeldbank bereits ein Tagesgeldkonto mit ausreichend Deckung vorhanden ist, reicht eine einfache Umbuchung. Mit Eröffnung des Festgeldkontos wird der Betrag kurzerhand umgeschichtet und später wieder zurückgebucht.

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