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Dauer einer Einzahlung

Wie lange dauert es, Geld auf mein Festgeldkonto einzuzahlen?

Da bei der Festgeldanlage ohnehin Geduld gefragt ist, sollte man die Dauer von der Einzahlung bis zur Wertstellung nicht überbewerten, aber auch nicht unterschätzen. Unterschieden werden muss dabei, ob ein oder zwei Banken am Zahlungsvorgang beteiligt sind, sprich: Handelt es sich um einen internen Vorgang, bei dem die Bank den Anlagebetrag von einem bestehenden Konto kurzerhand auf ein neues Festgeldkonto umbucht. Oder wird das Kapital erst von einem Girokonto bei einer anderen Bank überwiesen bzw. abgebucht? Bei Neukunden kommt als weiterer Faktor das Postident-Verfahren hinzu.

Zwei Banken: Lastschrift oder Überweisung

Sind zwei Banken im Spiel, geht das Kapital einen kleinen, aber nicht allzu zeitintensiven Umweg, ehe es als Festgeld investiert wird. Diesbezüglich haben sich inzwischen mehrere Varianten entwickelt, abhängig davon ob ein Tagesgeldkonto oder ein Girokonto als Referenzkonto vorausgesetzt wird.

  • Der Anlagebetrag wird per Lastschrift von einem Girokonto bei Bank A direkt auf das Festgeldkonto bei Bank B eingezogen.
  • Der Anlagebetrag wird per Lastschrift von einem Girokonto bei Bank A auf ein Tagesgeldkonto bei Bank B übertragen. Das Kapital wird anschließend intern auf das Festgeldkonto umgebucht.
  • Der Kunde überweist den Anlagebetrag von seinem Girokonto bei Bank A auf ein Tagesgeldkonto bei Bank B. Das Kapital wird anschließend intern auf das Festgeldkonto umgebucht.
  • Eher selten: Der Kunde überweist den Anlagebetrag von seinem Girokonto bei Bank A auf ein Korrespondenzkonto bei Bank B, von dem aus das Kapital von Bank C als Festgeld angelegt wird.

Lastschrift und Überweisung dauern jeweils maximal drei Bankarbeitstage. Hinzu gerechnet werden müssen die Bearbeitung des Antrages, die ein bis zwei Werktage in Anspruch nimmt, und anschließend die Umbuchung, die ebenfalls ein oder zwei Tage dauert. Exakte Zahlen und Daten sind hier nur schwer zu ermitteln. Wie lange der gesamte Vorgang in Anspruch nimmt, richtet sich unter anderem nach der Auslastung der Bank. Bei Top-Angeboten kann es aufgrund des großen Zulaufs schon einmal zu Verzögerungen kommen. Im günstigsten Fall sieht es so aus, wenn kein Samstag oder Sonntag dazwischenliegt:

Antragsbearbeitung

1 – 2 Tage

Überweisung / Lastschrift

3 Tage

Umbuchung

1 – 2 Tage

Gesamt

5 – 7 Tage

Neukunden – Zeitfaktor Postident-Verfahren

Handelt es sich um einen Neukunden, der das Festgeldkonto eröffnet, erweist sich auch das Postident-Verfahren als Zeitfaktor. Denn ehe die Bank den Auftrag bearbeiten kann, muss sie die Legitimations- und Identifikationsprüfung abwarten. Der Vorgang an sich ist in wenigen Minuten erledigt. Es dauert dann allerdings ein bis zwei Werktage (Wochenenden außen vor), ehe die Papiere bei der Bank eingehen und bearbeitet werden können.

Interne Umbuchung

Am schnellsten, allerdings auch nicht von heute auf morgen, erfolgt die Festgeldanlage, wenn das Kapital intern umgebucht wird. Besteht bei der Bank bereits ein Tages- oder Girokonto mit ausreichend Guthaben und soll ein Teil des Geldes festgelegt werden, reicht ein Online-Antrag. Die Bearbeitung erfolgt binnen ein oder zwei Tagen, die Umbuchung selbst dauert maximal einen Tag. Insgesamt muss auch bei dieser Variante mit knapp drei bis vier Tagen gerechnet werden, ehe das Festgeld seine Arbeit aufnehmen kann.

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