AS Privatbank schraubt Festgeldzinsen massiv nach unten

Donnerstag den 1.08.2013

Das, was die AS Privatbank auf heute mit ihren Festgeldkonten praktiziert hat, kann man wohl nur als eines bezeichnet: als wahren Zinscrash. Ein derartiger Absturz von Zinsen ist auch in den Zeiten einer Niedrigzinsphase als sehr bedenklich zu bewerten und es stellt sich für uns dabei die Frage, wie sicher das bei der AS Privatbank angelegte Geld wirklich ist.

Die AS Privatbank schraubt die Festgeldzinsen massiv nach unten und hinterlässt damit deutliche Fragezeichen. Bis gestern führte die lettische Bank den aktuellen Festgeld-Vergleich vergleichsweise hohen Zinsen an und war damit in allen drei Laufzeiten der absolute Spitzenreiter. Seit heute ist nichts mehr wie es war, die Zinsen sind mehr als deutlich gesunken und es hallt die Mitteilung der Stiftung Warentest in den Ohren, die vor einigen Monaten vor einer Anlage bei der AS Privatbank gewarnt hatte.

Ab heute, den 1. August 2013 ist nichts mehr wie es war bei den Festgeldzinsen der AS Privatbank. Für die Laufzeit von einem Jahr rauschen die Zinsen von bislang 2,50 Prozent p.a. auf inzwischen nur noch 1,19 Prozent p.a. zurück – dies ist eine Zinssenkung um gleich 131 Basispunkte. Für die Laufzeit von zwei Jahren senkt die AS Privatbank die Festgeldzinsen von bisher 3,00 Prozent p.a. auf nun nur noch 1,50 Prozent p.a. – die Zinssenkung beträgt damit gleich 150 Basispunkte. Und noch heftiger wird es bei der Laufzeit von drei Jahren: hier erfolgt die Senkung der Zinsen von bisher 3,50 Prozent p.a. auf seit heute nur noch 1,50 Prozent p.a. – dies ist eine Zinssenkung von 200 Basispunkten und damit gleich 2,00 Prozent p.a.!

Durch die massive Senkung der Festgeldzinsen hat sich die AS Privatbank nicht nur aus der Spitze unseres Festgeldvergleichs katapultiert, sondern zugleich auch in Frage gestellt, ob solche Zinssenkungen nicht eher dazu auffordern, in Zukunft kein Geld mehr bei der lettischen Bank anzulegen.

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