Festgelderträge auf Tagesgeldkonto ansparen

Mittwoch den 5.06.2013

Längst hat das Tagesgeld das Sparbuch abgelöst an Attraktivität und eignet sich zum Sparen verschiedenster Gelegenheit. Auch dazu, die Festgeldzinsen, die sich als Ertrag eines Festgeldkonto ergeben, auf einem Tagesgeldkonto anzusparen. Je nach Bank ist es zwar möglich, die Festgelderträge auch auf dem Festgeldkonto weiter anzulegen, doch nicht jede Bank bietet diese Option an und überweist die Festgeld-Zinsen indes auf das Verrechnungskonto. Von dort kann es dann auf das eigene Girokonto angewiesen werden, und dann wiederum auf das Tagesgeldkonto. Dies hat den Vorteil, dass die Zinsen nicht auf dem eigenen Girokonto liegen und keine Zinsen bringen, sondern der Zinsertrag weiter angelegt werden kann, ohne aber über Monate und Jahre festgelegt zu sein.

Festgeldzinsen berechnen

Vorteilhaft ist dies gerade dann vor allem, wenn die Zinsen des Festgeldkontos immer wieder auch im Alltag benötigt werden. Solange sie nicht gebraucht werden, können sie als Tagesgeld Zinsen erwirtschaften, sind aber durch die hohe Flexibilität jederzeit abrufbar und werden dann schnell wieder auf das Girokonto überwiesen, wenn der Sparer dies in seinem Online Banking anfordert. Dadurch kann der Sparer auf der einen Seite seine Zinserträge aus dem Festgeld weitersparen und erhält dafür ebenfalls Zinsen. Auf der anderen Seite tut er dies jedoch flexibel und legt die Festgeldzinsen dabei nicht ebenfalls über Monate und Jahre an, wie das Festgeld selbst.

Bei der Auswahl eines passenden Tagesgeldkontos sollte jedoch neben der Flexibilität auch auf die Höhe der Zinsen geachtet werden. Sparen unter der Inflationsrate bringt negative Zinsen mit sich, auch wenn die Verzinsung nominal positiv ist. Deshalb sollten die Zinsen für das gewählte Tagesgeld mindestens mit der Inflationsrate gleichziehen, im besten Falle sogar über dem aktuellen Verbraucherpreisindex liegen, um auch noch einen tatsächlichen Zinsertrag zu erwirtschaften. Von Tagesgeldkonten, deren Zinsen deutlich unter der Inflationsrate liegen, und seien sie auf den ersten Blick noch so praktisch, da bei der Hausbank, sollte lieber Abstand gehalten werden. Hier zahlt der Sparer für das Sparen drauf und schenkt damit seiner Bank auch noch Geld, da er real keinen Zinsertrag mehr hat, sondern in eine Negativverzinsung fällt. Unser aktueller Tagesgeldvergleich zeigt Ihnen schnell und übersichtlich die besten Angebote auf.

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