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Gemeinschaftskonto

Ein Konto, das von zwei oder mehr Personen verwaltet wird und auf das jede der Personen Zugriff hat, bezeichnet man als Gemeinschaftskonto. Üblich ist ein solches Gemeinschaftskonto vor allem bei Ehepaaren oder Lebensgemeinschaften. Doch auch Firmen oder Wohngemeinschaften nutzen bisweilen die Möglichkeiten dieses Kontomodells. Unterschieden wird dabei zwischen zwei Varianten: dem Und-Konto sowie dem Oder-Konto.

Kontoeröffnung

Voraussetzung für beide Formen des Gemeinschaftskontos ist, dass der Antrag gemeinschaftlich gestellt und von jedem Kontoinhaber bzw. Verfügungsberechtigten unterschrieben wird. Muss für die Kontoeröffnung zusätzlich das PostIdent-Verfahren durchlaufen werden, was bei Neukunden von Direktbanken grundsätzlich der Fall ist, greift die Pflicht zur Legitimations- und Identitätsprüfung ebenfalls für alle Beteiligten. Sprich: Jeder muss sich im Rahmen des PostIdent-Verfahrens gegenüber den Mitarbeitern der Postfiliale ausweisen.

Und-Konto

Die kompliziertere Variante des Gemeinschaftskontos, für die strikte Regeln gelten, ist das Und-Konto. „Und“ heißt in dem Fall, dass sämtliche Transaktionen von der Überweisung bis zur Einrichtung eines Dauerauftrags nur von allen Kontoinhabern gemeinsam getätigt werden dürfen. Schriftliche Aufträge müssen dementsprechend von allen Parteien unterschrieben und Onlineverfügungen mit einer Transaktionsnummer (TAN) je Kontoinhaber bestätigt werden. Zahlungen oder Bargeldverfügungen per Karte, ob nun Giro- oder Kreditkarte, sind beim Und-Konto üblicherweise nicht möglich. Deshalb werden auch keine Karten ausgegeben. Diese Kontrollmechanismen dienen der Sicherheit, damit sich keiner der Beteiligten unrechtmäßig bereichern kann.

Oder-Konto

Deutlich leichter zu handhaben ist das Oder-Konto. Jeder, der den Kontoeröffnungsantrag unterschrieben hat, gilt als verfügungsberechtigt und kann eigenständig ohne Zustimmung anderer Aufträge erteilen oder Geld abheben. Lediglich bei der Aufnahme von Krediten, bei Vollmachten oder der Kündigung des Kontos bedarf es dann wieder der Unterschriften aller Beteiligten.

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